Kinderbetreuung muss besser werden
Die Junge Union fordert eine familienfreundlichere Infrastruktur in Dormagen. Was liegt denn hier im Argen? Alana Schiffer In einem konkreten Fall müssen Delhovener Kinder nach Hackenbroich oder Straberg ausweichen, um in den Kindergarten zu gehen. Anderswo im Stadtgebiet gibt es vergleichbare Fälle. Für die Betroffenen ist es eine unbefriedigende Situation, bei der wir Abhilfe schaffen müssen. Es erschwert gerade für Kinder und junge Familien, die zugezogen sind, die Einbindung ins Dorfleben. Außerdem stellt die Situation für berufstätige Elternteile eine Belastung dar. Tagesmütter bieten auch nicht zwangsläufig passgenaue Lösungen. Die Stadt tut doch bei der U3-Betreuung schon mehr als sie müsste. Schiffer Grundsätzlich haben wir in Dormagen im Vergleich zu anderen Kommunen eine überaus familienfreundliche Infrastruktur. Doch wer aufhört, besser zu werden, hört auch irgendwann einmal auf, gut zu sein. Auch wenn die Stadt mehr tut, als gesetzlich vorgegeben ist, gibt es trotzdem noch Verbesserungsmöglichkeiten. Meine Angst ist sogar, dass durch den Ausbau der U3- Betreuung, "normale" Plätze wegfallen, da Kleinstkinder wesentlich mehr Betreuung benötigen. Weiterlesen... Kommentar schreiben
Junge Union setzt sich für bessere Kinderbetreuung ein
Rente mit 67 richtiger Schritt zu mehr Generationengerechtigkeit! Zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters, welche zum 1. Januar 2012 gesetzlich in Kraft getreten ist, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
„Die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für den Renteneintritt auf 67 mit Beginn dieses Jahres ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Generationengerechtigkeit bei der Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels. Die Kostenlast für die Finanzierung der gesetzlichen Sicherungssysteme kann hierdurch fairer verteilt werden und wirkt zudem einem drohenden Fachkräftemangel entgegen. Daher begrüßt die Junge Union das Inkrafttreten des Gesetzes und macht sich für die Weiterführung einer vorausschauenden und generationengerechten Sozialpolitik stark. Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenkassen darf nicht ausschließlich auf den Schultern der jungen Generation lasten, sondern muss auf alle Arbeitnehmer und zukünftigen Rentenbezieher gerecht verteilt werden. Eine stufenweise Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist angesichts der stetig steigenden Lebenserwartung in Deutschland und einer gleichzeitig schrumpfenden Zahl von Beitragszahlern daher unverzichtbar geworden. Sie stellt zudem eine kluge und soziale Alternative zur Regulierung durch finanzielle Mehrbelastung oder Bezugskürzungen dar. |











Dormagen (NGZ). Interview Alana Schiffer, Vorsitzende der Jungen Union, will mehr U3-Betreuungsplätze in Dormagen

