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Kinderbetreuung muss besser werden

alana schifferDormagen (NGZ). Interview Alana Schiffer, Vorsitzende der Jungen Union, will mehr U3-Betreuungsplätze in Dormagen

Die Junge Union fordert eine familienfreundlichere Infrastruktur in Dormagen. Was liegt denn hier im Argen?

Alana Schiffer In einem konkreten Fall müssen Delhovener Kinder nach Hackenbroich oder Straberg ausweichen, um in den Kindergarten zu gehen. Anderswo im Stadtgebiet gibt es vergleichbare Fälle. Für die Betroffenen ist es eine unbefriedigende Situation, bei der wir Abhilfe schaffen müssen. Es erschwert gerade für Kinder und junge Familien, die zugezogen sind, die Einbindung ins Dorfleben. Außerdem stellt die Situation für berufstätige Elternteile eine Belastung dar. Tagesmütter bieten auch nicht zwangsläufig passgenaue Lösungen.

Die Stadt tut doch bei der U3-Betreuung schon mehr als sie müsste.

Schiffer Grundsätzlich haben wir in Dormagen im Vergleich zu anderen Kommunen eine überaus familienfreundliche Infrastruktur. Doch wer aufhört, besser zu werden, hört auch irgendwann einmal auf, gut zu sein. Auch wenn die Stadt mehr tut, als gesetzlich vorgegeben ist, gibt es trotzdem noch Verbesserungsmöglichkeiten. Meine Angst ist sogar, dass durch den Ausbau der U3- Betreuung, "normale" Plätze wegfallen, da Kleinstkinder wesentlich mehr Betreuung benötigen.

 

Junge Union setzt sich für bessere Kinderbetreuung ein

betreuung Dormagen. Die Junge Union fordert eine familienfreundlichere Infrastruktur, vor allem in Delhoven. „Dieser Stadtteil ist dermaßen unterversorgt bei Betreuungsangeboten für Kleinkinder, dass Familien angewiesen sind, auf Angebote in den umliegenden Stadtteilen auszuweichen“, so die Vorsitzende der Jungen Union (JU) Alana Schiffer.

Besonders problematisch ist die Lage bei den Kindergartenplätzen. Lediglich im katholischen Kindergarten können Familien ihre Kinder unterbringen, weitere Einrichtungen in Delhoven fehlen. Doch selbst dort stehen zu wenige Plätze zur Verfügung.

Eine Situation, die besonders hergezogene Familien enttäuscht. „Die Stadt Dormagen wirbt für den Zuzug von jungen Familien in das Neubaugebiet Gansdahl II, ohne dabei die Infrastruktur geschaffen zu haben“, beklagt der Neu-Delhovener Jens Wiegand, Vater zweier Söhne im Alter von zwei und sechs Jahren. „Selbst jetzt sind keine Pläne für eine Verbesserung der Betreuungssituation bekannt“, so Wiegand weiter.

 

Rente mit 67 richtiger Schritt zu mehr Generationengerechtigkeit!

Rente mit 67Zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters, welche zum 1. Januar 2012 gesetzlich in Kraft getreten ist, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

„Die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für den Renteneintritt auf 67 mit Beginn dieses Jahres ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Generationengerechtigkeit bei der Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels. Die Kostenlast für die Finanzierung der gesetzlichen Sicherungssysteme kann hierdurch fairer verteilt werden und wirkt zudem einem drohenden Fachkräftemangel entgegen. Daher begrüßt die Junge Union das Inkrafttreten des Gesetzes und macht sich für die Weiterführung einer vorausschauenden und generationengerechten Sozialpolitik stark.

Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenkassen darf nicht ausschließlich auf den Schultern der jungen Generation lasten, sondern muss auf alle Arbeitnehmer und zukünftigen Rentenbezieher gerecht verteilt werden. Eine stufenweise Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist angesichts der stetig steigenden Lebenserwartung in Deutschland und einer gleichzeitig schrumpfenden Zahl von Beitragszahlern daher unverzichtbar geworden. Sie stellt zudem eine kluge und soziale Alternative zur Regulierung durch finanzielle Mehrbelastung oder Bezugskürzungen dar.

 

Junge Union verurteilt Gewalt gegen die syrische Opposition

Proteste in SyrienZur Verstärkung des internationalen Drucks auf das Regime in Damaskus erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Die Junge Union verurteilt die seit Monaten anhaltende Gewalt von Seiten des syrischen Regimes gegen friedliche Demonstranten, die für ihre Rechte und Freiheiten eintreten, aufs Schärfste. Das brutale Vorgehen muss sofort beendet und international geächtet werden. Die Vorlage eines Resolutionsentwurfes durch die Sicherheitsrats-Mitglieder Russland und China und die damit verbundene Verstärkung des internationalen Drucks auf das Regime ist daher zu begrüßen.

Die Menschen in Syrien streben nach Freiheit und der Einhaltung von Menschenrechten. Dafür gehen sie täglich auf die Straßen und riskieren dabei Leib und Leben. Die Gewalt des herrschenden Regimes gegen die friedlich protestierende eigene Bevölkerung ist nicht tolerierbar, sie ist menschenverachtend und brutal. Mindestens 3.500 unschuldige Menschen haben bei den Protesten bislang ihr Leben gelassen. Das Recht der Syrer auf freie Meinungsäußerung und das Streben nach mehr Freiheit und Demokratie muss gewahrt werden und bei den Regierenden endlich Gehör finden!

 
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