Junge Union setzt sich für bessere Kinderbetreuung ein
Dormagen. Die Junge Union fordert eine familienfreundlichere Infrastruktur, vor allem in Delhoven. „Dieser Stadtteil ist dermaßen unterversorgt bei Betreuungsangeboten für Kleinkinder, dass Familien angewiesen sind, auf Angebote in den umliegenden Stadtteilen auszuweichen“, so die Vorsitzende der Jungen Union (JU) Alana Schiffer.
Besonders problematisch ist die Lage bei den Kindergartenplätzen. Lediglich im katholischen Kindergarten können Familien ihre Kinder unterbringen, weitere Einrichtungen in Delhoven fehlen. Doch selbst dort stehen zu wenige Plätze zur Verfügung.
Eine Situation, die besonders hergezogene Familien enttäuscht. „Die Stadt Dormagen wirbt für den Zuzug von jungen Familien in das Neubaugebiet Gansdahl II, ohne dabei die Infrastruktur geschaffen zu haben“, beklagt der Neu-Delhovener Jens Wiegand, Vater zweier Söhne im Alter von zwei und sechs Jahren. „Selbst jetzt sind keine Pläne für eine Verbesserung der Betreuungssituation bekannt“, so Wiegand weiter.
„Wir müssen gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Dormagen attraktiv für junge Familien präsentieren. Entscheidend hierfür ist jedoch nicht nur die Schaffung von Arbeitsplätzen oder Freizeitmöglichkeiten, sondern vor allem die Schaffung von erstklassiger Kinderbetreuung“, vertritt der stellvertretende Vorsitzende Stefan Buchartz die Meinung der Jungen Union.
„Die Junge Union wünscht sich eine Prüfung der derzeitigen Situation und anschließend die Ausarbeitung eines schlüssigen Gesamtkonzeptes, um die Kinderbetreuung zu optimieren und die Stadt Dormagen zukunftstauglich zu machen“, so Schiffer weiter. „Eine hervorragende Familienpolitik ist der Schlüssel zum Bestehen der demographischen Herausforderung.“
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