Mehr Räumlichkeiten für Veranstaltungen
Wie die Presseberichterstattung „Sind Oberstufenfeten zu einem Ort der Gewalt und Eskalation geworden“ im Schaufenster vom 24.11.2009 gezeigt hat, liegt die JU Dormagen seit Jahren voll auf Linie der Jugendlichen.
In dem Bericht beschweren sich die Jugendlichen über die eingeschränkten Möglichkeiten in Dormagen, Räumlichkeiten für Ihre Oberstufenfeten zu finden. Dabei sollte im Fokus der Öffentlichkeit stehen, dass die einzelnen Feten nicht nur dem Spaß dienen, sondern auch größtenteils die Abiturbälle der jeweiligen Schulen finanzieren.
Auch die JU musste im Sommer dieses Jahres die Erfahrung machen, dass es so gut wie keine geeigneten Räumlichkeiten für mittelgroße Veranstaltungen gibt, als sie auf der Suche nach einer Lokation für ihre „Black is beautiful“-Party war.
„Nur durch gute Kontakte und viel Sucherei haben wir das Schützenhaus in Stürzelberg bekommen“, so Corinna Tolles, Geschäftsführerin der JU. „Der Raum war im Endeffekt für unsere Anforderungen viel zu groß und auch die An- bzw. Abreise war durch die dezentrale Lage etwas schwierig“, so Patricius Kowalski-Pfleger, stellv. Vorsitzender der JU.
Auch der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion André Heryschek kennt die Problematik „Oberstufenfete“ noch allzu gut: „Damals musste ich in Verhandlungen mit dem damaligen Schulleiter des LGD garantieren, dass keine Sach- oder Personalschäden zustande kommen“. Ohne Sicherheitsdienst könne dies nach Heryscheks Meinung jedoch nur schwerlich sichergestellt werden. „Da ein Security-Dienst den Kostenrahmen gesprengt hätte, durfte jeder Abiturient lediglich zwei Freunde mitbringen und war für deren Verhalten verantwortlich. Die Party war hierdurch gewinntechnisch eine Nullnummer und den Aufwand nicht wert.“
„Wir werden diese Problematik weiterhin offensiv verfolgen. Denn nur mit den passenden Räumlichkeiten haben Oberstufenpartys in Dormagen eine Zukunft. Die Jugendlichen können weiterhin auf unsere Hilfe zählen, auch wenn dies kein einfacher Weg wird“, so Kowalski-Pfleger.
Gegen Störenfriede und „Partycrasher“ gebe es jedoch kein Patentrezept. „Hier müssen wir an die Vernunft der jungen Menschen appellieren“, so Heryscheks abschließenden Worte.
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